Wenn ich in Salzburg…

Wenn ich in Salzburg durch die Gassen sehe, dann denke ich mir oft, was die Zukunft für unser Land wohl bringen wird. Oft glaube ich: Nichts. Oder zu mindest nichts Gutes. Wenn ich wieder die neuesten Informationen zur Bundespräsidentenwahl lese oder sehe wie rasant der Klimawandel von statten geht dann geht mir durch den Kopf ob die Menschheit in den letzten Jahrzehnten denn vollkommen verblödet ist, oder wenn ich auch nur den Nachbarn im gegenüberliegenden Haus seinen Sohn als Trottel beschimpfen höre. Aber sind wir nicht alle Deppen, interessiert uns das Schicksal unseres Landes denn nicht mehr als wie denn in Uganda die Fußballspiele letzte Woche ausgegangen sind? Ist unser aller gesammelter Verstand nicht auf einem Reiskorn unterzubringen, wenn wir es nicht einmal zusammenbringen die zahlreichen Bettler, welche unter anderem in Salzburg in den Gassen hocken, zu unterstützen. Fällt uns wirklich nichts anderes ein als ihnen das Betteln zu verbieten? Können wir ihnen nicht aus der Armut heraushelfen anstatt sie auch noch von „unseren“ Plätzen zu verbannen. Steckt in Armut nicht auch das Wort Mut? Können wir nicht den Mut aufbringen ihnen aus dem Loch, in das sie gefallen sind, zu helfen? Müssen wir sie auch noch tiefer hineindrücken? Interessiert die hohen Tiere unseres Landes denn mehr in welches Puff sie heute Abend noch gehen werden, als wie sie die Armut aus unserem Land verbannen können? Aber es sind nicht nur die in Funk und Fernsehen allgegenwärtigen großen Politiker die ich hier aufs Korn nehmen will. Wir alle müssen Mut zu Neuerungen zeigen, und dabei meine ich nicht nur in Punkten Armut und Bettler. Wollen wir wirklich das alles so bleibt wie es ist, nur nichts Neues riskieren, sagen es haut scho olles hi wias is und gleichzeitig sterben in Afrika Syrien Afghanistan und damit nicht genug, tausende von Leuten. Wollen wir wirklich, dass in ein paar hundert Jahren die Erde als Folge unserer gewaltigen Ausbeutungen kapituliert. Wollen wir das wirklich? Nein natürlich nicht! Aber wie soll sich etwas ändern wenn wir uns nicht in unseren Grundsetzen ändern? Wir glauben ja immer, ja wir sind die Österreicher mia san so leiwond. Aber was ist denn dann bei der Bundespräsidentenwahl abgelaufen, ist das schon auch nur einmal in einem anderen Land mit unserem demokratischen Standard passiert? Wundern wir uns wirklich wieso wir nun als Bananenrepublik bezeichnet werden? Natürlich wir halten ja jetzt an den Grundsätzen der Demokratie fest indem wir die Wahl wiederholen lassen oder verschieben. Aber darf es überhaupt so weit kommen denken wir wirklich erst an die Demokratie nachdem wir vorher schon in puncto Demokratie versagt haben. Haben wir es wirklich nötig, dass wir uns gerade durch unser klägliches Versagen bei einer Bundespräsidentenwahl ins internationale Rampenlicht spielen müssen. Wenn wir die Angelegenheit also von diesem Standpunkt aus betrachten sollten wir uns dann nicht alle als Trotteln bezeichnen. Sind wir nicht alle Deppen wenn wir uns nicht alle mit all unseren zur Verfügung stehenden Mitteln gegen Ungerechtigkeit auflehnen und für die Gerechtigkeit appellieren. Sollten wir nicht alle nach Lösungen für eine bessere Welt suchen und die Last nicht nur einzelnen… schimmernderen Persönlichkeiten als wir es vielleicht sind aufzuerlegen. Sollten wir nicht alle unsere Möglichkeiten voll auszuschöpfen versuchen und uns nicht darauf hinausreden, dass wir doch eh keinen Einfluss hätten. Wir können doch alle unseren Teil dazu leisten um Salzburg in Zukunft zu einer noch ansehbareren Stadt zu machen und nicht zu einem Drecksloch verkommen lassen!!!

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