Unaufhaltsame Urbanisierung Unterstützt Ungleiche Umverteilung

Salzburg, ein begehrenswertes Städtchen inmitten Europas. Seit jeher trägt die romantisierte Verkörperung der Familie Trapp, sowie deren Handeln, ein klischeehaftes Bildnis der Mozartstadt hinaus in die weite Welt. Den hier ansässigen Menschen sind die Auswirkungen jenes Musicals bekannt, welche sich in Form von Massentourismus widerspiegeln. Die Weltbevölkerung nimmt unaufhaltsam zu, auch Salzburgs Bevölkerungsdichte wird bis zum Jahre 2160 zunehmen. Steigende Mietpreise werden das Zentrum der Stadt weiter zu einem Wohnraum der Hautevolee hinformen. Die ungleiche Umverteilung des Kapitals in der Bevölkerung wird auch im Sozialstaat Österreich immer stärker zunehmen, welches das vorher genannte Dilemma nur bekräftigt. Anstatt komplette österreichische Städte im Ausland maßstabsgetreu nachzubauen werden ausländische, gutbetuchte Investoren vor Ort ihre Residenzen errichten. Dabei ist zu hoffen, dass geschütztes Grünland am Rande der Stadt nicht umgewidmet wird. Ein solch rückgratloses Verhalten der Verantwortlichen hätte irreversible Folgen, beispielsweise für den wunderbaren Bereich um die Hellbrunner Allee, welcher zu meinen persönlichen Lieblingsorten zählt. Bei all diesen düsteren Prophezeiungen darf man natürlich nicht vergessen auch auf die positven kommenden Veränderungen einzugehen. Eine Freudenbotschaft welche im Hinblick auf die Stadtentwicklung im Jahre 2160 zu verzeichnen sein wird “Das Verkehrschaos ist überwunden!”, denn von der momentanen Situation kann es sich eigentlich nur in eine Richtung entwickeln.

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