Alle EinwohnerInnen …

…(aus allen Generationen und Berufen) der Stadt und des Landes Salzburg sind aufgerufen, ihre Prophezeiungen für 2023 und 2160, ab 1. August per Post, per Mail, als Sound- oder Videofile zu schicken, oder über Anrufbeantworter sowie beim Interview zu vermitteln. Allfällig gewünschter Anonymität wird natürlich entsprochen. LiteratInnen, KünstlerInnen und viele andere Prominente werden als Teilnehmer gleichwertig angesehen, ihre „Verheißungen“ aber zwangsläufig besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Alle Aktivitäten werden dann laufend in facebook unter „Prophescene 2160“ oder www.prophescene.at abrufbar sein.

Der Mensch begegnet der Welt

und den Mitmenschen als Leben und treibt seine seelische Befindlichkeit bisweilen in einen Ausdruck des Kommenden. Zu allen Zeiten war das Prophetische eine Bewältigungsform individueller oder kollektiver Ängste. Zu allen Zeiten wurde es von der Macht mißbraucht oder nutzte die Macht für sich. Nun soll die Prophetie aus religiösen oder wahnhaft ideologischen Kontexten in die Sphäre der Kunst „gehoben“ werden. Das sogenannte Intuitive und das sogenannte Rationale versöhnen sich. Beim persönlichen Schauen auf die Zukunft des Landes führt das freie Spiel der „prophescene 2160“ idealerweise auch zum Erkennen der Kräfte einer Gemeinschaft und des Selbst – in größter Vielfalt.

Dynamik und Verdichtung

Einbindung der Menschen Salzburgs in das große Geflecht aus Zeit, Emotion, Mentalitäten und Alltag durch die Ehrung jeder einzelnen Inspiration. Regelmäßige Beiträge in Facebook sowie Fernsehen und Zeitungen sollen die Lebendigkeit des kollektiven Slams unterstützen…Beiträge durch Theologen, Psychologen, Historiker etc (die abschließenden Deuter) zur Geschichte der Prophetik, ihrer Strukturen und Spuren in heutigen Kommunikationsfeldern erweitern das geistige Spektrum.