märchenhaftes Salzburg

By 7. Oktober 2016Prophezeiung, Slamtexte

Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit ein kleines Kind, welches in einem Lande lebte, das den meisten als Salzburg bekannt war. Damals noch, als dieses kleine Kind lebte, war Salzburg ein prächtiges, wunderschönes Land. Kristallklare Seen, saftig grüne, blühende Wiesen, schneeweiße Bergspitzen, riesige Gletscher, liebenswürdige Dörfer, wunderschöne Städte und dunkelgrüne Wälder, die voll mit Tieren waren. Doch schon das kleine Kind, von dem man sagte, dass es magische Kräfte besaß, bemerkte, dass sich vieles in seinem geliebten Salzburg zu ändern begann. Dies beunruhigte das Kind, welches nicht wusste, was es tun sollte. Viele schlaflose Nächte, in denen sich das Kind den Kopf zerbrach, was dieses Böse, dieses Unheilvolle sein mag, vergingen, als ihm plötzlich in der siebten Nacht drei Feen erschienen. Das Kind war überrascht, und die erste Fee begann mit einer sanften Stimme zu wispern: „ Düstere Zeiten kommen auf uns zu. Die Umwelt, sie wird immer mehr und mehr zerstört. Die Gletscher werden wegen dem Klimawandel schmelzen, ganze Wälder werden abgeholzt sein. Mit den Wäldern werden auch die Tiere, die ihn bewohnen, aussterben. Seen und Flüsse werden voller Abwasser sein, und unser so kostbares Trinkwasser wird es so sauber nicht mehr geben. Die Luft wird verpestet, Menschen werden nicht mehr atmen können… Und was tun die Menschen?“, fragte die Fee. „Was?“, fragte sie, diesmal kaum hörbar. „Nichts..“, hauchte sie, bevor sich ihre helle Gestalt in Luft auslöste und verschwand. Die zweite Fee trat hervor und sagte vorher: „Die Menschen werden es in ferner Zukunft nicht leicht haben, auch in unserem schönem Salzburg nicht…. Schwere Zeiten stehen uns bevor… Kinder werden keine Kindheit mehr haben… Sie werden nicht mehr wissen, wie es sich anfühlt, auf einer bunten Wiese auf den Bergen mit ihren Freunden zu spielen, sie werden nie erfahren, wie es sich anfühlt, die klare Bergluft einzuatmen und den Wind zu spüren, wie er einem ins Gesicht weht. Stattdessen werden die Kinder in der Zukunft nur in ihrem zuhause vor Bildschirmen sitzen, sie werden sich für nichts mehr interessieren… Ihnen wird alles egal sein….“ Auf einmal war die zweite Fee verschwunden. Zuletzt trat noch die dritte Fee näher zu dem Kind und flüsterte: „Aber das, was die zwei vor mir erzählt haben, sind nur zwei Sachen, mit denen die Menschheit in weit entfernter Zukunft überall, und eben auch hier in Salzburg konfrontiert werden….. Ein Volk, das sich streitet, Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Egoismus…. Sieh dir doch mal genauer an, was los ist… Jeder wird zunehmend egoistischer, undankbarer, rücksichtsloser… Der Mensch sollte sich schämen.. Und man sollte dankbar sein für das, was man hat.. Dass man in einem so schönen, friedlichen Land wie Salzburg lebt…. All diese schlimmen Dinge werden uns bevorstehen, wenn der Mensch nicht anfängt, umzudenken…“ „Aber was sich soll ICH tun? Was sollen WIR tun?“, entgegnete das kleine Kind völlig verzweifelt und verängstigt. Noch während sich die dritte und letzte Fee in Luft auflöste, erwiderte sie: „Der Mensch muss sich ändern…. Zerstört er die Natur, und alles was ihm lieb ist, so wird er sich auch selbst zerstören….“ Voller Schreck saß das Kind nun in seinem Bett. Nun wusste es, was den Menschen in Salzburg, aber auch auf der ganzen Welt bevorstand. Das Kind beschloss, die Menschen zu warnen und zum Umdenken zu bewegen, bevor alles zu spät war…

Leave a Reply