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Harald, 46

Das Leben auf dem Mond und Erde

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Es war einmal ein Mann. Er fliegt auf den Mond. Er flog mit einer Rakete oder Sonde dort hin. Der Tag war sehr aufregend und interessant. Der Start war erfolgreich abgegangen, ohne Zwischenfälle. Die Rakete flog Stunden nach oben, bis sie irgendwann, eines Tages, landete. Es war sehr sandig oder hügelig oder voller Gesteinsbrocken. Der Mann stieg aus und griff mit der Hand an den Boden und berührte mit der Hand den Boden. Er ging entlang am Boden. Der Mann war groß und schlank, hatte blaue Augen und braunes Haar. Mit Bart oder Schautzer. Er ging einmal rechts und dann links entlang. Er hatte etwas vorgehabt! Er hatte eine Schaufel mit und fing an Löcher zu graben und auszukundschaften, was er vorgehabt hatte. Er hatte irgendetwas vergraben. Eine Pflanze oder einen Baum. Das Loch war sehr tief und mittelmäßig. Er hat dann das Loch zugegraben und begoss die Pflanze oder den Baum. Dann ging er wieder zurück. Die Landung war aufregend und interessant. Er stieg aus und freute sich, dass er wieder gelandet und zuhause war. Er fuhr dann wieder nach Hause zum Haus oder wieder in die Wohnung, wo er wohnte. Die Menschen auf der Erde fragten ihn, wie es ihm ging. Sie freuten sich, ihn wieder zu sehen und fragten, wie es auf dem Mond war. Er sagte: „Es war ein schönes Abenteuer.“ Vielleicht fährt er später wieder dorthin. In Liebe Harald

Prophezeiung 2023 und Prophezeiung 2160

By | Prophezeiung | One Comment

Prophezeiung 2023

Blickt man auf den europäischen Arbeitsmarkt, überwiegt bei einer Prophezeiung über die Zukunft der Arbeit im naheliegenden Jahr 2023 Negatives. Das soll nicht bedeuten, dass ich in den Kanon jener einstimmen möchte, die den österreichischen und europäischen Standort immer nur schlecht reden und für alle Lebensbereiche – und hier vor allem für die ökonomischen – Untergangsszenarien zeichnen. Trotzdem sehe ich die Zukunft der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in den nächsten sieben Jahren sehr kritisch: Ich prophezeie hier vor allem eine weitere Ausweitung der prekären Beschäftigungsverhältnisse mit fatalen Folgen für die Beschäftigten, den Wohlfahrtsstaat und die Alterssicherung. Ich sehe auch einen weiteren Druck in Richtung Steuererleichterung für das Kapital bei gleichzeitig immer geringerem Spielraum für faire Lohnabschlüsse. Ich sehe auch neue Arbeitsformen, die Innovation und Fortschritt suggerieren, aber hauptsächlich zum Ziel haben, aus den hart erkämpften Regulierungsrahmen auszubrechen. Ich sehe in der nahen Zukunft des Weiteren große ökologische Verwerfungen, die soziale Konflikte noch weiter verstärken anstatt sie zu lösen. Diese Entwicklungen werden das bereits vorherrschende Gefühl der Unsicherheit und des Vertrauensverlustes in politische Lösungskompetenzen weiter verstärken. Daher sehe ich vor allem immer mehr mit rechtspopulistischer Ideologie angereicherte neoliberale Denk- und Verhaltensweisen, wie die Zerstörung des Kollektiven und der Solidarität. Das müsste aber alles nicht so kommen, wenn die politischen Verantwortlichen in den Nationalstaaten und vor allem in der EU endlich umdenken und die richtigen politischen Maßnahmen setzen. Schließlich ist diese Entwicklung kein Naturgesetz, sondern ist von Menschen so gestaltet.

Prophezeiung 2160

Viele Prophezeiungen und Weissagungen über die Zukunft der Menschheit im Allgemeinen und der Arbeit im Speziellen werfen oft technozentrierte und Sciencefiction geprägte dystopische Bilder auf: Bildlich dargestellt hetzen dann die einen Menschen als moderne Arbeitsbienen auf selbstgesteuerten Hyper-Speed getriebenen Transportmitteln in die modernen Arbeitsstätten, während die anderen ausgestattet mit Datenbrillen in virtuelle Räume der Arbeitswelt abtauchen: Hier muten dann die uns bekannten Grenzen und Regelungen von Arbeit wie ein Relikt aus prähistorischer Zeit an. Mir hingegen schweben keine solchen Bilder vor, sondern eine neue Form des globalen gesellschaftlichen Zusammenlebens, das von einer fairen Verteilung von Wohlstand und gutem Leben geprägt ist. Denn, ob ich jetzt 1500 zurück oder eben 150 Jahre nach vorne denke, so finde ich beim Großteil der Menschheit immer dieselben Wünsche wieder: Frieden, gleichverteilter Wohlstand, Freiheit und sozialer Zusammenhalt. Es gibt keine Herrschaft mehr von Menschen über Menschen, sondern nur mehr Herrschaft von Menschen für Menschen. Die Basis meiner Utopie des Jahres 2160 ist deshalb, dass die Demokratie als Herrschaftsform auf der ganzen Welt gesiegt hat: Die Menschen haben sich die Gestaltbarkeit der Gesellschaft durch die Politik von den ökomischen Sachzwang- und Selbstzwecklogiken zurück erkämpft. In Bezug auf das Thema Arbeit bin ich davon überzeugt, dass „Arbeiten“ und „Tätig sein“ auch in 150 Jahren ein alle Gesellschaften vereinendes Verhalten sein wird. Der große Unterschied wird sein, dass wir aber dann in einem Verein freier Menschen leben, wo die neuen technologischen Errungenschaften und Möglichkeiten nicht zum Reichtum weniger und zur Verarmung der anderen werden. Ganz im Gegenteil: Die Innovationen ermöglichen uns weniger lästige und eintönige und entfremdete Arbeit zu verrichten und die endlich wirksam gegen die globale Ungleichheit und sowie gegen längst beseitig bare Geißeln der Menschheit vorzugehen – wie Hunger, Armut, Krankheiten und Seuchen. In dieser utopischen Gesellschaft wird es auch die unterschiedlichsten Jobs und Tätigkeiten geben. Die Befriedigung der essentiellen Bedürfnisse wird deutlich weniger Zeit in Anspruch nehmen. So bleibt mehr Zeit, das zu machen was er oder sie kann und will und nicht das, was man muss. Gesellschaftliche notwendige Arbeit wird unter allen fair aufgeteilt.

Mikrodrama zur Zukunft Salzburgs

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Theater über die Zukunft Salzburgs W= Wahrsagerin/Zauberin T= Tyrann P=Pessimist O=Optimist 1.Aufzug/ 1.Auftritt Die Wahrsagerin steht verkehrt da (Tyrann stößt an die Wahrsagerin) W: Wo leben wir? WO leben wir? T: Na wo denn? In meiner Welt natürlich. Stimmt’s, ihr zwei? P: Welche Welt? Meinst du etwa denn verschmutzten, ärmlichen Erdklumpen? Die Asche und der Staub vom Krieg, bevölkert mit der Spezies Mensch, welche versuchen, sich gegeneinander auszulöschen? O: Nun hör aber auf! Siehst du nicht, wie viel wir schon im Leben erreicht haben? Die Technik schreitet voran, wie noch nie zuvor und wer weiß, vielleicht ist bald das Leben auf einen anderen Planeten möglich! W: Wo leben wir? Wo leben wir! In Zeiten des Kriegs und einer anfangenden Völkerwanderung besitzt jeder von uns einen Platz in unserem wunderschönen Bunker, dem Paradies. Hier leben wir in Sicherheit, arbeiten an tausenden Projekten und werden bald mit selbstfahrenden Ferraris durch die Gegend kurven können. Die Wissenschaft wird neue Schätze im Universum finden und vielleicht können wir bald 200 Jahre alt werden, in unserem sicheren Bunker. Wir wissen sofort über alles bescheid, denn das Internet ist wie ein Blitz und bald werden wir in einem Caféhaus ein Gespräch mit unserem Handy führen, denn mit einem tollen Handy kann man bestimm die besten Gespräche führen, für was also einen Freund? In unserem einzigen schönen Bunker. Die Medizin entwickelt sich immer weiter und auch wenn wir täglich Antibiotika das wir zuvor Tieren zum fressen gaben essen, tausend Allergien bekommen, leben wir immer länger. Menschen arbeiten hart an ihren Träumen, von einer sauberen Umwelt bis hin zum Traum reich und bekannt zu werden. Doch teilen wollen wir unser großen Schatz, das Leben in unserem Bunker –nicht! In Zeiten des Krieges und einer anfangenden Völkerwanderung führen wir lieber nette Gespräche mit unserem Smartphone als Menschen ohne Bunker zu helfen. Diese kämpfen tagtäglich ums Überleben doch aufnehmen werden wir sie nieeeee! Kein Plätzchen frei und teilen-nein!!!Sie könnten uns doch etwas stehlen oder einen Arbeitsplatz wegnehmen. Ach was seh’ ich doch nur in unserer Zukunft; Diese Außerirdischen mit ihren neuen Kulturen schädigen uns doch bloß, wie ein Parasit seinen Wirt. Warum also unseren Bunker, in dem wir schon zahlreiche Schätze gesammelt und entwickelt haben für etwas Neues ersetzen, denn unseren Bunker zu teilen, kommt nicht in Frage. Doch Nachher ist man immer schlauer-in der Zukunft! T: Mein Reich (Mit der Zeit verändert sich der Gesichtsausdruck des Tyrannen immer mehr, bis er es nicht mehr aushält und eine energische Handbewegung macht) Nachher, nachher, ich bin jetzt schon schlau genug, Mein Reich, das größte auf Erden, dass es je geben wird werden, riesig soll es sein und ein Heer von Menschen soll es führen, ich an der Macht, das ist zum gratulieren. Wie der hellste Stern am Himmel, wie der Kern der Zelle und wie des Elefanten’ s Elfenbein, so soll es sein. Mein Reich Ich bin es, der vergöttert wird, denn alle werden nur mich ehren, ja ich bin es, auf den alle schauen. Mein Reich. Alle werden mich lieben und wenn nicht, dann werden sie’s schwer haben, nicht so wie ich, ich wird nichts Gutes tun, echt nicht, ich wird der Welt aber das Beste geben, Ich in Meinem Reich. Tage werden vergehen und Bäume werden sterben, aber mein Reich wird sicherlich nicht verderben, es wird wachsen, und wenn es schon die ganze Welt beherrscht, dann wird es noch kommen, bis ins Universe, es wird groß, fortgeschritten, entwickelt und vor allem mächtig sein, denn es wird sehr schnell gedeihen. Mein Reich. Es wird Früchte bringen, und die Frauen, werden mir Lieder singen, jeden Tag aufs Neue, werden sie mich ehren, Mich ihren Heeren. Mein Reich wird nie zugrunde gehen, problematisch könnte es höchstens werden, wenn die ersten selbstdenkenden Roboter entstehen. Auch Aliens könnten mein Reich gefährden, dann muss ich mich eben bergen. Aber, was rede ich denn da?! Es ist doch klar: Ich werde das schon hinkriegen, denn gegenüber unserer fortgeschrittenen Wissenschaft, sind selbst die nur Fliegen! Also: Was brauchen wir Bunker, was brauchen wir Schutz, in Meinem Reich gibt es keinen Schutz, für Macht muss man kämpfen. Bum P: Bum macht es, der Knall den ich hör, der Knall den ich hör, der Lärm, der alles zerstört, was im Leben ist mir wert. Bum macht es, und weg ist die Liebe, das Wissen, das wir werden missen, denn es macht Bum. Warum? Es ist mir nicht wert, die Tage zu zählen, die noch vergehen, bis es macht Bum. Die Anstrengung des Lebens, die Lust des vergebens, das Leben zu Lieben, und Freude zu genießen. Es ist es nicht wert, denn dann kommt eder Tag, den ich nicht zähle, denn die Lust zu lebe, sie ist weg, denn es macht Bum. Die Technik ist weg und die Wissenschaft verreckt, denn die Splitter der Zukunft, werden zieh’ n sie in den Dreck, wene se macht bum. Dann nützt es nichts zu wissen übers Leben, dann reicht es zu überleben. Und nicht die Lust des Lebens zu erwägen, wenn es Bum macht. Dan sind es wir weg, dann sehen wir alt aus, und laufen hin, dort wo es nicht Bum macht. Dort wo dieser Ort sich findet, und am Horizont die Gewalt schwindet, wo sich alle gerne haben, bis es Bum macht. Denn da sind Menschen, gut und schlecht, manche verweigern die Realität, manche haben Visionen, und thronen mit goldenen Kronen, bis es Bum macht, und wir nichts mehr haben, von der Welt, die wir aufgebaut haben, in Millionen von Jahren, bis es Bum macht, ein letztes Mal Bum. O: Ach du mit deinem Bum, Bum Bum, die Zukunft muss nicht so werden wie die Vergangenheit, sie wird schöner. Die Menschheit muss nur aufpassen, dass sie nicht zu modern wird. Denn wenn beispielsweise jeder Staat Atomwaffen besitzen würde, dann wären die Folgen katastrophal. Wenn wir wollen, dass es unseren Planeten Erde auch in einigen hundert Jahren gibt, dann müssen wir etwas gegen den Klimawandel tun. Denn wollen wir wirklich, dass die Eisberge schmelzen und wir aufgrund des Anstiegs des Meeresspeigels bald Salzwasser vor unserer Tür haben? Wir müssen uns auch gesünder ernähren. Das Fleisch sollte aus biologischer Landwirtschaft kommen, nicht aus Massentierhaltungen. Wenn wir eine schöne Zukunft wollen, dann müssen wir auch einiges dafür tun. Da es in österreichischen Städten, also auch in Salzburg, einen hohen Anteil an Migrantinnen und Migranten gibt, gibt es auch viele unterschiedliche Kulturen. Wenn jeder den anderen so akzeptiert, wie er ist, dann wird ein friedliches und gemeinsames Zusammenleben sicherlich auch in Zukunft möglich sein. Natürlich wird es immer Menschen geben, die sich gegen diesen Multikulturalismus stellen werden. Die Mehrheit bestimmt schließlich, was geschieht. Denn das ist die Basis der Demokratie: Das Volk entscheidet und die Mehrheit siegt immer. Daher soll die Demokratie auch bleiben. Wir alle müssen dafür sorgen, dass es auch in den kommenden Generationen so schön geht, wie es uns geht. T: Pah, du hältst dich mit deinen „wahnsinnig klugen“ Sprüchen wohl für einen zweiten Meister Yoda. Aber, eines sage ich dir: Die Macht ist mit MIR! Nicht mit dir. Also, sieh es doch endlich ein, mein kleiner grüner Freund. O: Aber die Welt gehört nicht nur dir, sie gehört uns allen. Deine sinnlosen Sätze werden für immer nur Tagträume bleiben. Die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung ist genügend gut gebildet, um zu wissen, was du für einen Schaden anrichten würdest, wenn du an der Macht wärst. Daher wird dich keiner bei deinem Machtaufstieg unterstützen. P: Regt euch nicht auf. Spätestens morgen sind wir eh alle tot. Man braucht sich gar keine Gedanken mehr über die Zukunft zu machen. Spätestens in 50 Jahren sind wir sowieso alle nur mehr schwarzer Staub. T: Staub zu Staub! Mein Reich wird aber ewig bestehen. Es ist bereits zu spät, nun gibt es keinen mehr, der mich noch aufhalten könnte. VENI, VIDI, VICI!!! (stößt Kampfschrei aus, danach Gefecht, Holzzepter wird niedergeritten) W: RUHE! (Sie versteinert alle 3 und beginnt zu reden) Wir streiten uns um den Bunker, bekämpfen uns und wollen an die Macht-teilen nein Danke, was dabei herauskommt sieht man wohl sehr gut, in meiner Kugel, der Zukunft, doch ob man es nicht auf einen anderen Weg hätte lösen können-es liegt in eurer Hand, ihr seid die Zukunft, doch denkt daran auch das Leben in einem sicheren Bunker, wie unserem multikulturellen Schatz Salzburg kann zu Ende gehen. Doch ich sehe, ihr werdet die richtige Entscheidung treffen, die Wirtschaft wird aufblühen, wir werden neue Kulturen kennenlernen, zusammenleben in Frieden und teilen, all unsere Schätze, die wir besitzen.

Schönes Salzburg

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Schönes Salzburg, schöne Umwelt wenn es so weiter geht ist nichts mehr schön. Schauen sie sehen sie den Müll der hier am Boden liegt, aber nicht hier hingehör. Wieso liegt es hier es muss in der Mülltonne liegen. Warum sind die Menschen so faul und können das nicht tun? Warum? Ist das unser Ziel unser schönes Salzburg zu verschmutzen? Können wir uns das nicht vorstellen was in 100 Jahren passieren wird? Da wird nichts mehr schön sein wenn wir nicht jetzt etwas dagegen machen. Unsere Kinder die werden nicht hinter dem Haus im Garten spielen können. Kurz gesagt wird es in 100 Jahren keine Garten mehr hinter unseren Häusern geben denn alles andere wird uns wichtiger vorkommen wie die Umwelt. Salzburg wach auf! Somit werden auch unsere Kinder keine Kindheit haben. Eigentlich lachen Kindeg wenn sie draußen spielen,schmutzig werden oder auf sie Fresse fallen und jetzt stellt euch das ganze ohne Garten vor. Wo sollen unsere Kinder spielen? Wo? SALZBURG WACH AUF! Möchtet ihr, dass eure Kinder lachen? Wenn ja, dann passt auf unser schönes Salzburg auf. Die Natur ist wichtig. Die Natur von Salzburg ist wichtig denn sie ist das Lächeln von unseren Kindern.

Werde ich meine Zukunft in Salzburg verbringen?

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Werde ich meine Zukunft in Salzburg verbringen? I woas net, vielleicht. Wird der Dialekt aussterben? Gar nicht so unwahrscheinlich, wobei, Dirndlgwandl wird’s ewig geben, und was wären die ohne Dialekt? Die kristallklaren Bergseen, die grünen Almen und freundlichen Hütten mit dem warmen Kakao, die kleinen, idyllischen Städte… Wird das so bleiben? Oder wird die Klimaerwärmung das alles verändern? Oder ein 3. Weltkrieg, mit Trump und Putin an der Spitze? Gehört Salzburg in 150 Jahren immer noch zu Österreich? Gibt es dann schon einen Weltraumflughafen, der nach Mozart benannt ist? Aber bleiben wir realistisch, was wird sich verändern? Die Berge schließen dieses Land wie einen Schutzpanzer ein, bis der IS hier her oben ist, wird es lange dauern. Vielleicht wird es Krisen geben, politische Wechsel, aber der Großteil wird gleichbleiben, es steckt zu viel Salzburg in Salzburg drin. Aber Moment, wie viel ist da nur Fassade? Wie viel von Salzburg ist nur Touristenramsch? Und werden die auch in 100 Jahren noch kommen? Das mit dem Schnee wird nimmer so gut funktionieren, es wird halt heißer, denk ich mal. Wer weiß, wie´s mal ausschauen wird, überall Schneekanonen? Aber ehrlich, ich werd Salzburg, so wie es jetzt ist, vermissen, wenn ich woanders bin, als hochbezahlter Manager hat man ja nicht so viel Zeit. Vor allem die wunderschöne Altstadt, den Salzachweg…. Lehen kann man noch etwas überarbeiten, aber sonst wär mir am liebsten, es würde immer so aussehen. Ich werd mich an meine Kindheit hier erinnern und sagen können, mei, des woan schene Zeitn, zumindest in Salzburg. Oder werd ich das gar nicht können, weil ich schon vorher sterbe? Das war auch schon genug über meine Zukunft, und bloß nicht so pessimistisch. Aber ganz ehrlich, ich hoffe fast, dass es so bleibt, wie es ist, aber das wird es nicht, das ist auch ganz gut so. Die Leute von vor 100 Jahren würden sich wundern, was sich bis heute geändert hat. Die haben vom Frieden nur träumen können, so wie wir heute vom Krieg.