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Susanna Andreini

Vision lebenswertes Salzburg

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Ich sehe ein Salzburg, dessen Menschen verbunden sind – viele Menschen, die sich der Verbundenheit bewusst sind und sie freudvoll leben… Ich sehe und wünsche mir ein Salzburg, das keine Gier, keinen Neid, keinen Vergleich und keine Angst mehr kennt, weil Fülle und Friede die zwischenmenschliche Athmosphäre ausmachen – und aus ihnen heraus Leben gestaltet wird. Ich sehe ein Salzburg voller Achtsamkeit und Respekt, voller Dankbarkeit, voller Tiefe und Stille. Voller prallem Leben , Kinderlachen und Altenweisheit, ein Salzburg voll mit lauten und leisen Tönen. Ein Salzbugr, das Musik ist! Ein Salzburg, das authentisch ist! Das sich nicht mehr als schöne Hülle versteht, sondern als kraftvollen Organismus, genährt durch Liebe, Hoffnung, Ehrlichkeit, Vertrauen. Dieses zukünfitige Salzburg ist kein kleinliches, niedliches , keine ängstliches oder „liabes“ Salzburg, es ist ein achtsames, selbstbewusstes Salzburg, das sich stetig kraftvoll weiterentwickelt und den Herzensweg geht. Ein Salzburg der Balance zwischen weiblichen und männlichen Kräften, in dem sich Alt und Jung wohlfühlen – ein Salzburg aller Hautfraben, aller Seinsformen. Das Salzburg, in dem ich gerne lebe. Dieses Salzburg fängt heute an.

#Salzburg, ich liebe Dich

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Was die Zukunft für uns bringen wird? Nichts! Doch was ist „Nichts“ hat uns nicht schon Heidegger gelehrt, dass es das „Nichts“ nicht gibt. Hat nicht er bereits festgestellt, dass das „Nichts“ mit dem „Sein“ untrennbar verbunden ist? Also fragen wir uns besser was wird Salzburg den SEIN? Wird es als Kaff bezeichnet werden. Das einzige Überbleibsel sind Bauern mit Rinderherden. Vielleicht, wenns gut geht ein Schwein? Soll das Salzburg sein? Oder wird es eine aufstrebende Metropole? Ich wiederhole: Eine riesige Stadt. Cut! (Verwirrt, Skeptisch) Mit einem Kraftwerk mit 10000 Gigawatt? Schachmatt! Das wäre der Tod. Das wäre das Ende. Dadurch wär Salzburg bedroht. Allein schon Tschernobyl spricht Bände! Wird so Salzburg zerstört? Aber das wär doch unerhört! So ganz ohne Stil, Nein das wär zu viel! Oder gehn wir durch TTIP zugrunde? Schreit Trump in die Runde: Ihr habts so gewollt. Der erste Panzer er rollt. Die Biowaffen verpesten die Bewohner auf Salzburgs Resten. Oder überrollen die ach so gefährlichen Flüchtlinge unser Land? Ne das wär ne Schand. Doch zumindest wär dann einer immer richtig gelegen. Geben die Bewohner jetzt Strache ihren Segen? Kann er jetzt sagen, ich hab es gewusst. Genau deswegen hab ich die Leute schon jahrelang gegen Fremde gehusst. Aber deswegen fall ich vor ihm sicher nicht in die Knie! Ich spuck ihm bis zuletzt ins Gesicht. Für mich ist er schlimmer als Vieh. Mit ihm seh ich für Salzburg kein Licht! Deshalb hoff ich für Salzburg Sei offen für Neues Doch scheu dich vor Schlechtem Schüttel dir schadende, schmarotzende Parasiten aus dem Fell. Doch nimm frohen Mutes das auf was dich stärkt. Denn nur ein starkes Salzburg kann die Zukunft bewältigen. Doch zum Ende bekenne ich mich: Salzburg du bist mein „Ich“ Salzburg du bist unverbesserlich. Hashtag: Salzburg ich liebe dich!!!

Der Pfad der Gerechten

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Und es begab sich, dass am Anfang des zweiten Drittels des 21. Jahrhunderts assoziative Hashtags erfunden wurden und damit ein großer Schritt zum semantischen Internet eingeleitet wurde. Plötzlich waren die Nutzer von sozialen Plattformen in der Lage ihre Beiträge so zu strukturieren, dass sie sie jederzeit wieder finden konnten. Phänomenologisch betrachtet geht die salzburger Erfindung auf eindimensionale Hashtags zurück, die von dem Unternehmen Twitter (Anfang des 21. Jahrhundert) erfunden wurden, um Beiträge logisch zu kategorisieren zu können. Nun, im Jahr 2160, haben alle Menschen verstanden, diese zu nutzen. Seit in Schulen die Verwendung gelehrt wird, hat sich vieles vereinfacht. Beiträge, die mit dem eindimensionalen Tag #gottGIBmirARBEIT beginnen, leiten ein Stellengesuch ein. #gottHILFmirBITTEdringend leitet ein Gesuch ein, das früher als Gebet bekannt war. Seit sich herausgestellt hat, dass diese Gesuche (da auch andere diese abrufen können und sofern von den abrufenden Individuen auch geholfen werden will), im Gegensatz zum in den Äther gesprochenen Wort, auch tatsächlich irgendwo ankommt und die Chance sich erhöht hat, dass diese auch erfüllt werden, wird der Hashtag auch gerne genutzt. Seit den assoziativen Hashtags haben sich weitere Möglichkeiten zur Strukturierung aufgetan. Beispiele, wie #erinnerungen[vater][gut] oder #JoPhi[2160][erkenntnis][sehrHILFREICH], lassen die Beiträge in ganze Baumstrukturen Organisieren. #JoPhi P-S: dieserBEITRAG wurde_ inALTERgrammatischerSCHREIBWEISE _verfasst.

2160 Salzburgen

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Achtung, meine Damen und Herren, Achtung.
Eine Durchsage.
Unser Salzburg ist bedroht. Achtung. Achtung.
Eine Durchsage
Eine Ansage, eine Aussage, eine Vorhersage.
Unser Salzburg ist bedroht: Von Fluten, von Freihandel, Finanzkrisen, Kriegen, Katastrophen, Einwanderung
und Auswanderung, von der islamisch-christlich-buddhistischen Belagerung, von
AirBnB, AfD, Googleplex, 3D-Viren, bipolaren Bakterien, und Bettwanzen.
Warum geht unsere Stadt vor derartigen Gefahren in die Knie?
Unser Salzburg braucht endlich wieder eine Sicherheitsgarantie.
Eine Sicherungskopie, ein Backup.
Salzburg braucht ein vollständiges Backup.
Wo heute Salzburg alleine und auf sich selbst gestellt ist, sollen in Zukunft zwei
Salzburgen stehen.
Zwei starke Salzburgen.
Ab 2023 implementieren wir hier zwei echte, authentische, Unesco-zertifizierte
Salzburg-Duplikate.
Keine billigen chinesischen Imitate.
Keine venezianischen Replikate.
Keine Tiefkühlsalzbrezen aus dem SB-Backshop.
Nein, ein echtes Backup.
Zwei echte, starke Salzburgen, die wie Felsen in der globalen Brandung stehen.
Ja, Sie werden sich Wundern meine Damen und Herren, was dann für Sachen gehen!
||Ab 2023 werden sie nicht nur ein Wunder erleben, sondern zwei Wunder || (2x)
In zwei Hälften wird sich Salzburg teilen.
Und zwei neue Salzburgen werden stolz aus der Salzach steigen. Salzburg mal zwei mal zwei mal zwei mal zwei zwei mal Salzburg.
Wie zwei Präsidenten die ein Land regieren
So wird sich auch Salzburg duplizieren.
Salzburger, Salzburgerinnen!
Hiermit sind Sie aufgefordert, sich ab 2023 zu spalten.
Spalten Sie sich Solange es noch geht!
Zum Wählen ist es jetzt zu spät
Sie haben keine Wahl mehr Niemand hier hat noch eine Stimme, die wirklich zählt.
Dafür hat jeder zwei.
||Zwei Stimmen ||
Eine für jede Seite.
Also entscheiden Sie sich, nicht, entscheidet euch, nicht, einigt euch, nicht.
Trennt euch.
Ihr müsst euch voneinander trennen, teilen, aufteilen, aufdröseln und zersplittern.
Bis 2160 sollen alle hier endgültig voneinander getrennt sein.
Denn alleine, geteilt, seid ihr doch doppelt so stark.
Salzburger und Salzburgerinnen, Was wollt ihr denn noch mit Solidarität?
Solidarität, das war nur ein billiger sozialistischer Sekundenkleber
Der hält vielleicht ein Jahrhundert, aber keine Sekunde länger.
Was steht ihr da noch so solidarisch zusammen, ihr Sozialisten ihr?
Spaltet euch!
Jetzt werden die Nabelschnüre gekappt, die Weichen gestellt, auf Halbe-halbe und
ab durch die Mitte in die Zukunft!
Die Zukunft ist die Lösung.
||Die Auflösung ist die Zukunft Die Zukunft ist die Auflösung ||
Also löst euch auf, trennt euch Dupliziert und mulipliziert euch.
Ich sehe schon eure zwei Gesichter im Spiegel zweier Salzachen lachen
Ich sehe zwei simultane Salzach-Metropolen die endich erwachen
Zwei echte Energiepole, die exakt das gleiche machen:
S wie S
A wie A
L für L
Und Z gleich Z
B gleich B

U gleich U
R gleich R
G ist gleich G
So wahr ich hier steh
Salzburg ist gleich Salzburg
Identität ist gleich Teilung
Teilung ist gleich Duplikation.
Und Jedermann
und jede Frau, hat hier, bis 2160, einen eigenen Klon:
Ein identisches Doppelleben, ein Ego-Duplikat
Keine, keiner wird hier mehr Einsam sein
Jeder, jede wird zumindest zweisam sein
Solange, bis die Salzach sich wieder aufreißt, wie ein Zippverschluss
Bis sich die Wässer neuerlich teilen, die Erde bebt
Und dann
Und dann
Und dann spalten sich die zwei Salzburgen in vier Salzburgen
Vier Salzburgen, vier Backup-Kopien, vier Canyons, die sich öffnen, in einer gewaltigen Detonation || command X, command V, Spurenteilung, Duplikation, Sezession, Klongewitter, Detonatation || und so weiter und so weiter
und so wachsen die vier Salzburgen weiter, aus 4 werden 8, und dann kommen 16 und 32 und 64 und 128 Salzburgen und 256 SB und 512 SB und 2160 Salzburgen.
Geschätzte Salzburgener und Salzburgenerinnen,
In Hälften von Hälften von Hälften und Hälften werden wir uns Schritt für Schritt reproduzieren und alles was nicht Salzburg ist effektiv eliminieren (Gefahren aufzählen)
Die Welt im Jahr 2160 wird uns gehören, das verspeche ich Ihnen.
Wir werden sicher keine halbe Sachen mehr machen.
Die Zukunft gehört unseren 2160 Salzburgen und Salzachen.

Dankeschön.

Ein Tag im Leben der Andrea N. im Jahre 2023

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Punkt 7 werde ich von einer tiefen männlichen Stimme aus dem Schlaf geweckt. Diese ist aber nicht etwa von meinem Mann, der neben mir im Bett schläft, nein, sie kommt aus dem Computer. Ich habe sie aus hundert von Stimmen ausgewählt, um mich morgens zu wecken. Und ja, ich bin 52 Jahre alt und immer noch allein, so wie etwa 60% der Weltbevölkerung. Die Welt hat sich auf Singles eingestellt. Ich stehe auf und gehe ins Bad. Ich habe die Dusche auf 5 Minuten eingestellt, da Wasser mittlerweile kostbar und rar geworden ist. Abgesehen davon hätte ich sowieso nicht mehr Zeit zum Duschen. Nach dem Duschen stehe ich vor meinem digitalen Kleiderschrank, der mir auf seinem Display anzeigt, was ich heute tragen soll, nachdem ich die heutige Stimmungslage eingegeben habe. Das Wetter hat er sowieso schon parat. Wie immer gefällt mir seine Auswahl so gar nicht. In der Küche zeigt mir mein digitaler Kühlschrank auf seinem Display an, was ich heute kaufen muss, und wo in nächster Entfernung ich es am günstigsten bekomme. Ich mache mich also auf den Weg in die Stadt. Dort tummeln sich noch mehr Menschen als früher, die meisten wissen mit ihrer eingesparten Zeit nichts anzufangen. Ich benutze den Fußgänger-Überholweg, denn ich habe es eilig. Aber an einem Schaufenster mit Antiquitäten bleibe ich stehen und sehne mich nach alten Zeiten zurück. Neben mir steht ein Mann, der ausnahmsweise mal ganz passabel aussieht (ich hatte eigentlich die Hoffnung, in der Zukunft gäbe es endlich mal gut aussehende Männer) und ich schaue in seine Glasses. Heutzutage tragen alle Brillen- genannt Glasses- nicht etwa, weil es in Mode gekommen ist, sondern weil man in ihnen das sehen kann, was der andere eingegeben hat. Ich sehe in seinen Glasses, dass er heute Morgen schon festen Stuhlgang hatte. Nein, das wollte ich wirklich nicht wissen, mich hätte nur interessiert, ob er schon vergeben ist, aber diese andere Information hat mich jetzt abgetörnt. Es ist schon erstaunlich, was die Leute so alles von sich preisgeben. Im Supermarkt schaue ich nicht mehr auf die Verpackungen, denn diese versprechen nicht mehr die Wahrheit, sondern scanne mit meinem Smartphone das Produkt ein und weiß genau, woher es kommt und welche Inhaltstoffe es hat. Die Preise sind noch teurer geworden und ich muss gut abwägen, was ich wirklich benötige und was nicht. Es gibt nur noch Selbstbedienungskassen, an denen trotzdem Schlangen warten, weil diese Dinger nie richtig funktionieren. Bargeld gibt es schon lange nicht mehr, es wird alle mit Handy oder Karte bezahlt. Auf meinem Weg nach Hause suche ich vergeblich einen Weg, der begrünt ist. Das Verkehrschaos auf den Straßen hat sich noch verschlimmert, weil jetzt alle Autos selbstständig fahren und das das Bequemste ist. Nachdem ich zu Hause die Sachen im Kühlschrank verstaut habe, mache ich mich auf den Weg zu Arbeit. Ich fahre nicht mehr mit der S-Bahn, sondern mit der Speed-Bahn, die ist drei Mal so schnell, so wird wieder Zeit gespart. Während der Arbeit ist es verboten mit den Kollegen zu reden, da dies von der Arbeit ablenken würde. Wenigstens kann man ihnen in die Augen schauen, weil die Glasses auch verboten sind. Dort sieht man hin und wieder eine Emotion aufflackern. Das persönliche Gespräch kommt viel zu kurz. Aber alleine bin ich nicht, denn ich habe 256 Freunde- virtuell natürlich. Ich habe nur mit einer von diesen persönlichen Kontakt. Um mich mit ihr zu treffen schaue ich im Computer in ihr Profil, dort liegt ihr Terminkalender bereit, und ich trage mich einfach bei einem freien Termin ein. Sie muss dann nur noch diesen Termin bestätigen. Nach der Arbeit warte ich auf die Speed-Bahn. Ich würde jetzt gerne eine rauchen, aber das ist mittlerweile auf der Straße verboten. Ohnehin sind die Zigaretten so teuer geworden, dass sich wenige diesen Luxus leisten können. Die Bilder auf den Verpackungen sind ohnehin noch drastischer geworden, wodurch das Rauchen wirklich keinen Spaß mehr macht. Wieder zuhause angekommen schalte ich den Fernseher ein, obwohl dort nur noch Schrott kommt. Für was Gescheites muss man extra zahlen. Das Display auf meinem Kühlschrank zeigt mir an, was ich aus den vorhandenen Zutaten kochen könnte, und ich nehme diesmal seinen Vorschlag an. Es gibt jetzt eine Multi-Mikrowelle, die in wenigen Minuten selbstständig kocht. Aber ich persönlich koche noch ganz altmodisch auf dem Herd. Das Schnippeln übernimmt natürlich meine Küchenmaschine, die sowohl Zwiebel in kleine Würfel als auch Gemüse in Streifen oder Scheiben schneiden kann. Im Wohnzimmer gehen die Rollos automatisch runter, da es draußen dunkel geworden ist. Auch das Licht schaltet sich automatisch ein und ich setze mich vor meinem Computer. Der Computer ist der beste Freund des Menschen geworden. Ohne ihn geht gar nichts mehr. Nur eines hat er noch nicht geschafft: Er hat mir immer noch keinen Traummann ausgespuckt.