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Juli 2016

Diskurs über Prophetie eröffnen

By | Diskurs-Blog | No Comments

Der alte Monolog des Intuitiven

(die Versprachlichung der Bilder, die Verbildlichung der Sprache) in der Brennkammer der Gefühle findet sich heute auch wieder bei der Demagogie gewisser BürgerInnen, deren Angst-Räume sie mittels „höherer kultureller Legitimation“ politisieren.

Die ProphetIn ist aber selbst das Gegengift gegen die n u r emotionale Wirkung seiner/ihrer Phantasien. Sie/Er spürt nach, erfüllt und verstärkt kollektive Erfahrungen. Also ist in jedem letztlich poetischen Ausdruck eine Gelegenheit für die Hörenden, sich selbst zu finden. Die ÜBERzeichnung setzt die emotionale Topographie gegen die jene Gefühle auslösende äußeren Willenstopographien – gegen die Macht. Das Entstehen einer ordnenden Überzeichnung subjektiver Bilder über die Zukunft Salzburgs kann die eigene begrenzte Sehnsuchtssphäre unterscheiden und so diesen Visionierungsvorgang als individuelle Bewältigungsform verallgemeinern.

Die utopische Vermutung wäre:

Als allen zugängliche Instanz der zuerst inneren, dann äußeren Befreiung im poetischen Diskurs, durch entäußerte Gefühle in Bildern geronnen, führt diese in ihrer Überschneidung mit der Wirklichkeit eine Balance zwischen dem das mich Betreffende und das alle Betreffende herbei.

1. ProphetInnentext, Nanna Peter – Ergänzung

By | Prophezeiung | No Comments

…. weil aber die Wenigen, die von der Zentralisierung und (wirtschaftlich-politischen) Globalisierung profitieren, die Verwirklichung solcher Visionen, die ihren Profit und ihre Macht schmälern würden, nicht zulassen wollen, ist es durchaus möglich, dass sich zunächst die Weltuntergangsszenarien der „alten Propheten“ abspielen werden, bevor – wenn dann noch Menschen übrig sind – die naturfreundliche Lebensweise gelebt werden kann …

1. ProphetInnentext, Nanna Peter

By | Prophezeiung | No Comments

viele der „Alten Propheten“ haben übereinstimmend vorhergesagt, dass „die Welt“, wie wir sie kennen und gewohnt sind, „untergehen“ wird.
Dennoch – oder vielleicht gerade deswegen – und das führt zu einer Mischung von Vision und Wunschgedanken – erfahre ich in der letzten Zeit zunehmend, dass immer mehr Menschen jeden Alters und meist unabhängig von ihrer Herkunft – sensibler werden für unsere Mitgeschöpfe, unsere Umwelt und somit auch eine von Konfessionen unabhängige Ethik praktizieren und verbreiten, die weit über „gute alteTraditionen“ hinausgeht.
Je mehr durch globalen Wachstums- und Vereinheitlichungswahn unsere Mitgeschöpfe – die „Nutztiere“ (womit je nach Land und Tradition die Grenzen zwischen „Nutztier“, „Haustier“ und „Wildtier“ verschieden sein können) von der künstlichen Befruchtung bis zur „Entsorgung“ ihrer billigst „produzierten“ Kadaverteile und Körpersäfte aus überquellenden Supermarktregalen eine Hölle auf Erden durch abgestumpfte Menschen erfahren – umso mehr Menschen beginnen zu sehen, was da geschieht, und was das mit unserer Umwelt und unserem Innenleben macht …
Und die immer zahlreicheren Kontakte mit diesen neu sensibilisierten Menschen macht mir Hoffnung und gibt mir einen Lichtblick inmitten aller düsteren Visionen, deren Eintreffen immer wahrscheinlicher wird …
Menschen, welche unseren Mitlebewesen gegenüber abstumpfen, stumpfen auch gegenüber schwächeren Mitmenschen ab –
und umgekehrt ist meine immer deutlichere Vision – nicht nur für Salzburg – aber auch nicht „globalisiert“ und zentral gesteuert – sondern regional überall auf dieser Erde wie Samenkörner aufgehend – dass es immer mehr Menschen geben wird, die sich auf eine „neue“ Ethik besinnen werden, die kein „Prophet“, kein „Guru“ oder sonstiger „Führer“ sie lehren kann, sondern aus sich selbst heraus und unabhängig von Ideologien – eine Ethik, welche damit beginnt, das LEBEN und die WÜRDE ALLER Lebewesen zu achten, was in weiterer Folge zur Verweigerung von Kriegen führen kann – sowohl von Kriegen, die mit gewinnträchtig produzierten und gehandelten Waffen als auch von solchen, die mit politischen und wirtschaftlichen Mitteln aus Gewinn- Macht- und Geltungssucht gegen Menschen, Tiere und Umwelt geführt werden.
Und so wird – nachdem möglicherweise kein Stein mehr auf dem anderen geblieben sein wird – (schöner wäre es natürlich statt dessen) eine neue „Generation“ von auf Grund ihrer Ethik freien, von jeglicher Indoktrination und politischer und/oder wirtschaftlicher Diktatur unabhängigen Menschen diese Erde gemeinsam zu einer natürlichen, fruchtbaren Heimat für alle Lebewesen machen, auf der Gewinnsucht, Massen-„Produktion“, Fanatismus, tödlicher Aberglauben, dass man einander wegen des jeweils „einzig richtigen Gottes“ ausrotten müsse, Diktatur, Korruption, Lügen und Unterdrückung keine Chance mehr haben werden.
Und auf Grund von natürlichen Methoden des Anbaus vorwiegend regionaler Lebensmittel ohne Monokultur, Gift und Gentechnik und Verzicht auf Massen-„Produktion“ und -Verzehr tierischer Lebensmittel werden auch alle Menschen genügend zu essen haben (zu trinken natürlich auch, weil Wasser und sonstige Gaben der Natur nicht „privatisiert“ werden).