Jetzt prophezeien! Auch ab diesem Dezember 2020

1st Prophecy Slam für Salzburgs Zukunft, 01.08. - 24.11.2016 und nun in weiteren Jahren

Leset erst – heute der wichtigste Gesang.

Aus hoffnungsvoller Verzweiflung glühte Bewusstes und Unbewusstes in manchen Visionen ältester Zeiten –
aus kühlerem Atem sammelte sich dann die Utopie.
Wenngleich verbreitete Kenntnis nicht oft ein Garant für rechtes Handeln ist, Sollten seit längerem aber, aus gutem Grunde,
Kundige aus vielerlei Disziplinen über das Künftige mahnend bis beratend mutmaßen.

Doch in diesen Zeiten speist sich das Deuten allen Geschehens
aus vielerlei Quellen –
und besonders Verstiegene blähen sich als Rufer in einer recht bevölkerten Wüste –
Schlußfolgerungen werden gezogen vor der Abwägung,
hitzige Szenarien vor eigener Kompetenzbildung,
narzißtischer Impetus versteckt hinter erregter Sachlichkeit –

Aber halt! –

All das ist nicht mehr schlimm,
wenn die poetische Pose der Prophezeiung
getrübte Urteile der Luft beimenget<
( durch die Bandbreite bekannter Prägungen)  –
aber doch die goldenen Drachen des freien Ausdrucks
sich emporschrauben als ernste Spiele mit lustvoller Selbstbeschau,
um die Welt als in uns wirkende Reflexe zu spüren und zu erklären,
um den Morgenhimmel verantwortlicher Entscheidungen zu erblicken
mit aller Weisheit durch die Erfahrungen in erdenklichsten Tiefen….

ProphetInnen kokettieren mit Ordnung,
betten ins Bild.
ProphetInnen zeichnen nicht Zukunft,
sondern den Augenblick.
Das Fresko der Wand,
an die wir gedrückt sind,
an die sie uns drücken,
wenn wir nicht spielen

Prophetik wurde zu allen Zeiten von der Macht missbraucht oder bekämpft, oder die Prophetik missbrauchte ihr Charisma.

– Warum sie nicht als Kunstform gebrauchen zum Anschauen der Gefühlsmuster beim Fühlen der Zukunft?

„… zieht alle Namen weg von allem, was ihr kennt.
Schüttet die Dinge unbenannt zurück in die Zukunft Eurer Sprache“